10 bis 13% aller Schüler in Deutschland nehmen Nachhilfe, um ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Das sind ca. 1,2 Mio Schüler jährlich bei einem Umsatz von ca. 1,2 Mrd. Euro der gesamten offiziellen Branche. 25 bis ca. 35% aller Schüler, d. h. ca. 3.5 Mio Schüler haben in ihrer Schulzeit einmal Nachhilfe erhalten. Über 90% der Schülerinnen und Schüler, die in einer mit einem RAL-Gütezeichen www.ral.de zertifizierten Nachhilfeschule lernen, verbessern ihre Leistungen teils um mehrere Noten. Seit Anfang 2010 sind viele Lehrer dieser Nachhilfeschulen geschult und zertifiziert worden in individueller Förderung. Sie dürfen jetzt den Titel „INA-geprüfter Nachhilfelehrer für individuelle Förderung©“ tragen. Nachzulesen ist dies auf den Seiten der Gütegemeinschaft INA-Nachhilfeschulen www.ina-schulen.de.
Stetig wachsende Erfolge in der Notenverbesserung ihrer Schüler zeigen, dass diese Nachhilfeschulen gut ausgerüstet sind, um die dringend benötigte und geforderte individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler an den staatlichen Regelschulen teils mit zu übernehmen. Das könnte den Ländern enorme Kosten ersparen, die im Nachhinein durch nicht bestandene Schulabschlüsse entstehen. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zielten im Jahr 2004 knapp 3,7 Milliarden Euro oder 7 Prozent des Schul- und Berufsschulbudgets ins Leere, weil die Jugendlichen die Ziele des Bildungssystems nicht erreichten. Sehen die Zahlen in 2010 anders aus? Hier wäre es ein Einfaches, den qualifiziert arbeitenden Nachhilfeanbietern einen Teil der staatlichen schulischen Bildung in Kooperation zu übertragen. Das RAL-Gütezeichen sowie ein gut funktionierendes Qualitätsmanagementsystem (QMS) in den Schulen sorgt hier für Qualität, die sich von unabhängiger Seite einer jährlichen Überprüfung unterzieht.
Warum, so fragt man sich, werden die nachgewiesen großen Erfolge von RAL-zertifizierten Nachhilfeschulen bewusst nicht zur Kenntnis genommen? Warum werden diese Leistungen nicht anerkannt und warum werden z. B. angesichts aktuell fehlender ca. 45.000 Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland (aktuelle Zahlen des Philologenverbandes) nicht Maßnahmen ergriffen, Kindern und Schülern eine individuelle Förderung zu ermöglichen, um ihre schulischen Leistungen zu verbessern? Dies wäre dringend notwendig, um bei internationalen Vergleichsstudien gute Zahlen präsentieren zu können. Der Erfolg gibt den RAL-zertifizierten Nachhilfeschulen Recht.
Es wäre sicherlich interessant, einmal auszurechnen, wie viele Milliarden € der Staat durch zertifizierte Nachhilfeschulen und qualifizierte Einzelanbieter von Nachhilfe spart, indem Schülerinnen und Schüler ihre Noten verbessern, ihre Schulabschlüsse schaffen, das Sitzenbleiben verhindert wird und Nachprüfungen bestanden werden. Das Sitzenbleiben abzuschaffen, wie es die rot-grüne Regierung in NRW aktuell proklamiert, ist die schlechteste Antwort auf das Problem sinkender Schülerleistungen. Die aktuell von Frau Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kontrovers diskutierte Bildungschipkarte ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Welche Lobby-Vereinigungen sträuben sich vehement gegen Hilfestellungen von qualifizierter Seite?
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